Bachblüten Dosierung

Die Einnahme und Dosierung von Bachblüten

Die Einnahme und Dosierung von Bachblüten ist sehr einfach. Da keine Gefahr einer Überdosierung besteht, kann man nicht viel falsch machen. Vor der Einnahme sollte man sich für nicht mehr als neun Bachblüten entschieden haben, die man kombinieren und gleichzeitig einnehmen möchte (Beachten Sie dazu unsere Ausführungen zur Anwendung und Auswahl). Aus den ausgewählten Einzelessenzen wird dann eine Mischung hergestellt, die man zu sich nimmt. Dazu gibt es zwei Varianten.

Die Wasserglasmethode

Die Wasserglasmethode eignet sich vor allem für eine kurzfristige Einnahme. Dafür geben Sie von jeder Essenz zwei Tropfen (bei Rescue Tropfen vier Tropfen) zusammen in ein Glas Wasser ohne Kohlensäure. Dieses Glas trinken Sie dann schluckweise über den Tag verteilt aus.

Die Einnahmeflasche

Für eine längerfristige Einnahme können Sie sich eine sogenannte Einnahmeflasche anfertigen, in der Sie die Bachblüten mischen und aus der Sie die Mischung dann für den täglichen Gebrauch entnehmen können. Dazu benötigen Sie ein 30 ml Apothekenfläschchen mit Pipette. Alternativ können Sie, z. B. bei Kindern oder Tieren, auch eine Flasche mit Sprühaufsatz verwenden. Geben Sie von jeder Essenz zwei Tropfen (bei Rescue Tropfen vier Tropfen) in das gereinigte Fläschchen, und füllen Sie es mit Mineralwasser ohne Kohlensäure auf. Im Kühlschrank können Sie die Mischung problemlos eine Woche lagern. Falls Sie eine kühle Lagerung, z. B. auf Reisen, nicht gewährleisten können, oder eine längere Einnahmedauer beabsichtigen, können Sie auch einen Teelöffel Brandy in die Flasche geben, bevor Sie diese mit Wasser auffüllen, um die Flüssigkeit haltbar zu machen. Bei Kindern und Tieren sollten Sie trotz der geringen Menge auf den Alkohol verzichten. Bei dieser Einnahmemethode gibt man jeweils vier Tropfen der Mischung direkt auf die Zunge.

Bachblüten Einnahme aus der Stockbottle

Die schnellste und einfachste Art der Einnahme ist die Anwendung direkt aus der Stockbottle, d. h. aus dem Fläschchen, in dem Sie die Bachblüten kaufen. Sie können die Bachblüten also auch unverdünnt auf die Zunge geben. Diese Möglichkeit ist nicht mehr oder minder effektiv, hat aber einige Nachteile und ist deshalb nicht zu empfehlen. Die Einnahme direkt aus der Flasche ist am teuersten, da Sie eine größere Menge verbrauchen als bei der Anfertigung einer Einnahmeflasche. Die Mittel haben einen nicht für jeden angenehmen Alkoholgeschmack und sollten auf Grund des Alkoholgehalts Kindern und Tieren nicht unverdünnt verabreicht werden (Eine Ausnahme bilden die Rescue Produkte, die speziell für Kinder und Tiere ohne Alkohol angeboten werden). Zudem ist die Einnahme bei einer gleichzeitigen Verwendung mehrerer Essenzen auf diese Weise wesentlich umständlicher als die einmalige Anfertigung einer Einnahmeflasche, in der schließlich alle Mittel vereint sind.

Bachblüten Dosierung

Standardmäßig trinkt man bei der Wasserglasmethode ein Glas pro Tag in kleinen Schlucken. Aus der Einnahmeflasche gibt man vier Mal täglich vier Tropfen direkt auf die Zunge. Zu Beginn einer Bachblütentherapie verspüren manche Menschen das Bedürfnis, mit einer höheren Dosierung anzufangen. Sie können also durchaus mehrere Gläser über den Tag verteilt trinken bzw. bis zu 15 Mal täglich vier Tropfen aus der Einnahmeflasche zu sich nehmen. Wenn Sie intuitiv der Meinung sind, dass dies für Ihren Therapieerfolg förderlich ist, oder Sie eine höhere Dosis ausgetestet haben, ist dies völlig legitim. Allerdings sollten Sie sich bei Bachblüten von dem Motto: „Viel hilft viel“ lösen. Bei Kindern und Kleintieren reicht oftmals eine niedrigere als die Standarddosierung. Bei diesen sollten Sie stets auf die Signale achten, die Ihnen zu verstehen geben, dass sie genug haben.

Da aber diese Blütenmittel rein und harmlos sind, braucht man nicht zu befürchten, zuviel oder zu häufig davon zu geben, sind doch nur die geringsten Mengen nötig, um als Gabe wirksam zu sein. Auch kann kein Blütenmittel Schaden anrichten, sollte es sich herausstellen, daß es nicht wirklich dasjenige ist, das man für diesen Fall braucht.

Dr. Edward Bach

Bachblüten Einnahmedauer

Bei akuten negativen Zuständen und Blockaden verwendet man ein Mittel normalerweise ein bis vier Tage. Bei tiefergehenden oder chronischen Verhaltensweisen empfiehlt sich eine Anwendung über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen. Danach sollte man prüfen, inwieweit die individuelle Mischung ihren Zweck erfüllt hat und welche Blütenmittel man eventuell weglassen oder hinzufügen sollte. Allgemein richtet sich die Anwendungsdauer natürlich nach dem Erfolg. Wenn eine seelische Harmonisierung der Thematik eingetroffen ist, kann man die Einnahme beenden. So kann manchmal eine einmalige Anwendung ausreichen und manchmal eine Einnahme über mehrere Monate erforderlich sein.

Ihnen hat unser Artikel „Bachblüten Einnahme & Dosierung“ gefallen?

Pin It on Pinterest