Bachblüten Wirkung

Die Wirkung von Bachblüten

Bachblüten wirken auf seelischer Ebene. Laut Bach entfernen sie unsere negativen Charakterzüge und verschließen so – sinnbildlich – auch die Türen, durch die Krankheiten leichter in unser Leben treten können. Diese Aussage darf man natürlich nicht wörtlich nehmen, sondern sollte sie als affirmatives Gedankenmodell, welches unserer Seele Wohlbefinden vermittelt, begreifen. In ein konkretes Bild übersetzt: Natürlich kann man beispielsweise nach wie vor etwas Falsches essen und sich dadurch immer den Magen verderben. Doch aus spirituellem Blickwinkel greift ein in vollkommener Harmonie befindliches Wesen intuitiv seltener zu der verdorbenen Speise. So lange eine Seele auf Erden inkarniert ist, ist sie jedoch noch nicht in dieser vollkommenen Harmonie, so dass natürlich immer wieder Situationen eintreten, in denen man konsequent an sich arbeiten muss und dabei durchaus Bachblüten zu Hilfe nehmen kann, um den eigenen Streben nach einem harmonischen seelischen Wunschzustand einen sanften Impuls zu geben.

Bachblüten sind „göttlich angereichert“

Bachblüten sind nach der Anschauung Ihres Entdeckers und Erfinders Dr. Edward Bach echte „Geschenke Gottes“, deren Wirkung sich nicht mit dem naturwissenschaftlich-rationalen Verstand erfassen lässt. Bach spricht von einer Gnadenwirkung, die von ihnen ausgeht. Für ihn sind die verwendeten Pflanzen von Gott besonders gesegnet. Er betrachtet sie als „Göttliche Heilkräuter“, Seelenhelfer, die sich zu unserem Wohl auf den Feldern und Wiesen befinden. Sie besitzen das Potenzial, uns stärker mit unserer eigenen Göttlichkeit zu verbinden, die seinem Ermessen nach als die wahre Quelle der Heilung anzusehen ist. Dabei sind sie lediglich ein Substitut, da wir uns so weit von unserer eigenen Heilkraft entfernt haben.

Bachblüten aus wissenschaftlicher Sicht

Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Bachblütentherapie ein pseudowissenschaftliches Konzept, das keine medizinisch nachweisbare Wirksamkeit besitzt. Und das ist aus Anwendersicht auch vollkommen in Ordnung. Denn die Blütenessenzen wirken auf seelischer Ebene, und die Seele selbst ist für die Wissenschaft nicht nachweisbar. Denn die Wissenschaft operiert nun einmal auf materieller Ebene. Wer seine Schlüssel im Wohnzimmer verlegt, wird sie nie im Schlafzimmer finden, egal wie lange oder mit welchen Mitteln er sucht. Die Liebe lässt sich wissenschaftlich auch nicht erfassen, und dennoch bestimmt sie unser Leben mehr als alles andere. Auch wenn sie manchmal bizarre Formen annimmt, wie die Liebe mancher Menschen zu Statussymbolen, zu Macht oder Geld.

Nun weisen Kritiker natürlich immer wieder darauf hin, dass Studien keine signifikanten Daten liefern können, die auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands durch die Einnahme von Bachblüten hindeuten. Doch liegt das schlichtweg daran, dass die Gütekriterien der empirischen Forschung, sprich Objektivität, Reliabilität und Validität, bei der Anwendung von Bachblüten nicht gewährleistet werden können. Der Gegenstand der Betrachtung, unsere Seele, entzieht sich ja schon durch seine Definition der Möglichkeit einer objektiv-wissenschaftlichen Annäherung. Jede Seele ist absolut individuell und hat – auch im Hinblick auf die jeweilige konkrete Lebenswirklichkeit – immer wieder andere Bedürfnisse in Bezug auf die sanft vermittelnde Anwendung von Bachblüten. Gemütszustände können sich immer verändern, abschwächen, verstärken und auch tiefere Charakterdysbalancen zutage fördern. Die Anzahl der zu berücksichtigenden Parameter ist einfach viel zu groß und facettenreich, um Studien durchzuführen zu können, die einen Grad an wissenschaftlicher Gültigkeit besitzen könnten.

Sind die positiven Rückmeldung, die alternativ-medizinisch aufgeschlossene Ärzte und Heilpraktiker von ihren Patienten täglich bekommen, sowie die persönlichen Erfolge, die gewöhnliche Menschen im Alltag bei der Eigenanwendung von Bachblüten-Mitteln machen, nicht viel wichtiger, um Bachblüten die persönliche Anerkennung zu schenken, die sie verdient haben? So betonte Bach: „Die, die den größten Nutzen aus diesem von Gott gesandten Geschenk ziehen werden, sind diejenigen, die es so rein erhalten, wie es ist; frei von Wissenschaft, frei von Theorien, denn in der Natur ist alles einfach.“

Wichtig ist der feine Unterschied, dass die Wirkung zwar nicht vom Glauben ausgeht, d. h. auf einem Placebo-Effekt beruht, jedoch vom Glauben beeinflusst werden kann. Skepsis gegenüber höherdimensionalen Heilkräften kann im System der Bachblütentherapie auch als einer der nachteiligen Charakterzüge betrachtet werden, die mit dieser Methode behandelt werden (s. Bachblüte Gentian). Anders gesagt: Wer daran festhält, dass Bachblüten nicht wirken, wird Recht behalten, da schon diese Überzeugung eine Disharmonie zwischen seiner Persönlichkeit und der Schöpfung kreiert und Disharmonien die Ursache jeglicher individueller Problem-Thematiken sind und bleiben werden.

Denn hinter aller Krankheit liegen unsere Befürchtungen, unsere Ängste, unsere Begierden, unsere Vorlieben und Abneigungen. Lasst uns nach diesen ausschauen und sie heilen – und mit ihrer Heilung vergeht die Krankheit, an der wir leiden.

Dr. Edward Bach

Die bewusstseinsverändernde Wirkung der Bachblüten

Die Bachblütentherapie geht von 38 grundlegenden Gemütszuständen aus, die den Menschen aus seinem Gleichgewicht bringen. Mit Unterstützung der Bachblüten kann man diese der Seele entgegengerichteten Eigenschaften selbst beseitigen. Dadurch kann sich die Seele wieder nach ihrem ursprünglichen Plan in ihrer irdischen Existenz entfalten. Dem entsprechend verändert sich auch das Bewusstsein eines Menschen.

Gewinnt beispielsweise eine zaghaft-ängstliche Person einen neuen Blick auf Ihr emotionales Muster, kommt schneller ihr wahres Naturell zum Vorschein. Wie sich dies äußert, wird allerdings von ihrem Wesen bestimmt, nicht von den Bachblüten. Diese haben eine seelisch reinigende, befreiende oder auch entzerrende Wirkung und keine manipulative. Ob die Person dann einfach gelassener ist oder sich als mutiger Held präsentiert, hängt von ihrem individuellen Typ ab. Im Gegensatz zu anderen bewusstseinserweiternden Heilpflanzen wie Hanf rufen Bachblüten keine Stimmungen hervor, die in dem jeweiligen Menschen nicht veranlagt sind, da sie keinerlei bio-chemische Wirkung haben.

Die Seele der Pflanzen

Das Universum ist geprägt von Effizienz. Jedes Molekül, jedes Mineral, jeder Mensch – alles ist beseelt und alles hat seine Aufgabe, abhängig vom jeweiligen Entwicklungsstand. Das gilt auch für das Reich der Pflanzen. Sie reinigen die Luft, erfreuen uns mit ihrer Schönheit, bieten Tieren Schutz, halten das Erdreich zusammen, dienen als Nahrung oder produzieren pflanzliche Arzneimittel.

In ihrer seelischen Entwicklung besonders fortgeschrittene Pflanzen, d. h. Pflanzen einer höheren Ordnung, haben die Aufgabe, als Grundlage für etwas zu dienen, was Bachblüten-Anhänger gern als „Schwingungsmedizin“ bezeichnen. Diese Schwingungen gehen gemäß ihrer Weltsicht von der Seele der Pflanzen aus. Während jeder Mensch seine eigene Seele besitzt, verfügen Pflanzen über eine Art Gruppenseele. Gelegentlich spricht man auch von Pflanzen-Devas.

Die Seelen der Bachblüten-Pflanzen sind auf Ihrem Seelenweg so weit fortgeschritten, dass sie selbst der vermeidlich höhergestellten Spezies Mensch positive Seeleninformationen vermitteln können. Das liegt daran, dass ihre Seelenaufgabe darauf spezialisiert ist, genau die Schwingung zu erzeugen, die benötigt wird, um auf eine bestimmte Disharmonie Einfluss zu nehmen. Für sie ist dieser Dienst an der Menschheit eine Ehre und eine Freude.

Die Information der Bachblüten geht von der Seele der Pflanzen aus. Daher spielt es auch keine Rolle, dass die Blüten gepflückt bzw. die Zweige abgeschnitten werden. Die Seele ist nämlich vom Körper unabhängig. Das kann jeder Mensch des Nachts erfahren, wenn sein Geist den Körper verlässt und astrale Welten bereist, sprich träumt. Die Seele lebt auch weiter, wenn der Körper stirbt.

Beschreibungsansätze zur Wirkung

Wie bereits erwähnt, ist es weder möglich noch erforderlich, die Wirkungsweise der Bachblüten zu erklären. Allerdings haben sich einige Vorstellungsbilder verbreitet, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen. Beliebt ist vor allem das sogenannte Resonanzgesetz, das meist mit dem Stimmgabel-Prinzip beschrieben wird. Nimmt man zwei Stimmgabeln gleicher Frequenz und schlägt eine davon an, so wird die andere durch die Schallwellen angeregt, selbst zu schwingen. Dem entsprechend wird die Seele durch die Bachblüten angeregt, wieder gemäß Ihrer eigentlichen Ordnung zu schwingen.

Eine weitere Analogie findet sich im Prinzip der destruktiven Interferenz, das vereinfacht besagt, das eine Schwingung durch eine umgekehrte Schwingung ausgelöscht werden kann. Einigen Lesern mag dies z. B. aus dem Anwendungsbereich der Noise Cancellation Kopfhörer bekannt sein. Demnach löschen die Bachblüten die Charakterschwächen durch die umgekehrte Information der Charakterstärke aus.

Am besten bleibt man einfach bei der Beschreibung, dass die Essenzen Balsam für die Seele sind. Sie wirken wohltuend auf unsere Stimmung wie eine schöne Melodie, ein gelungenes Kunstwerk oder ein Spaziergang in der Natur. Dabei hat jeder Mensch seine eigenen Bedürfnisse. Der eine liebt die Berge, der fährt an die See, um aus dem Alltagstrott zu kommen und Kraft zu tanken.

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