Bachblütentherapie
Hier erfährst Du alles, was Du über die Bachblütentherapie wissen solltest – von den Ursprüngen und theoretischen Hintergründen der Original Bachblütentherapie bis hin zu praktischen Hinweisen zu möglichen Einsatzbereichen dieser Therapieform.

Bachblütentherapie – Was ist das?

Bei der Bachblütentherapie, kurz: BBT, handelt es sich per Definition um ein naturheilkundliches, oder besser alternativmedizinisches Therapiesystem, das auf 38 verschiedenen Einzelmitteln (37 Blütenessenzen und einer Essenz aus energetisiertem Quellwasser), den sogenannten Bachblüten, und einer Mischung davon, den Rescue Tropfen oder 5 Flower Bachblüten, basiert. Entdeckt und entwickelt wurde sie in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach. Daher auch die Bezeichnung „Bach“-Blütentherapie. Als natürliche Behandlungsmethode werden die pflanzenbasierten Essenzen bei seelisch unausgeglichenen Verhaltensmustern und Gemütsverfassungen sowie zur präventiven Seelenpflege eingesetzt.

Grundlagen der Bachblütentherapie

Für eine erfolgreiche Anwendung der Essenzen im therapeutischen Kontext ist es wichtig, die wesentlichen Hintergründe und Zusammenhänge der Bachblütentherapie zu kennen und zu verstehen:

Wirkbereiche der Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie ist eine Methode, die allein auf einer energetisch-informativen Ebene wirksam ist. Das zu wissen und anzunehmen, ist das A&O der Bachblütentherapie. Nur so können einerseits falsche Erwartungen, etwa bei pathologischen Beschwerden, vermieden und andererseits die gewünschten seelischen Entwicklungsprozesse intuitiv wie auch kognitiv und verhaltenstechnisch willkommen geheißen und bewusst gefördert werden. Die Blütenmittel enthalten gemäß des Konzepts von Dr. Edward Bach feinstoffliche Informationen, mit deren Hilfe das seelisch-energetische Gleichgewicht eines Menschen, oder auch eines Tieres oder einer Pflanze, wiederhergestellt bzw. gestärkt werden soll. Diese, gelegentlich auch als ätherisch bezeichnete Ebene lässt sich trotz aller technologischen Fortschritte und Erkenntnisse der Quantenphysik derzeit nicht eindeutig nachweisen. Dementsprechend ist die Bachblütentherapie als Heilverfahren wissenschaftlich und medizinisch nicht anerkannt. Ebenso darf die Bachblütentherapie nicht als Psychotherapie verstanden werden, wobei qualifizierte Bachblütentherapeut*innen darauf Wert legen, dass die Psychohygiene ein hilfreicher Baustein für den angestrebten Therapieerfolg auf Seelenebene ist.

Bachblütentherapie: Eingesetzte Mittel

Dir sollte klar sein, dass es sich bei allen diesem Therapie-System zugrundeliegenden Mitteln, von den Blütenessenzen über die sogenannten Notfall-Tropfen bis hin zur Rescue Creme, nicht um Medikamente, auch nicht um pflanzliche Arzneimittel, handelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß offizieller Lehrmeinung der Schulmedizin keinerlei Wirkung von der Bachblütentherapie und den eingesetzten Mitteln ausgeht, die über einen eventuellen Placebo-Effekt hinausgeht. Bachblüten sind keine pharmazeutischen Produkte, sondern laut Gesetz als Lebensmittel eingestuft. Potenzielle Effekte basieren nicht auf arzneilich wirksamen Bestandteilen, weder chemisch-synthetischen noch pflanzlichen Inhaltsstoffen. Das Besondere an Bachblüten sind die Schwingungsmuster, die den Blüten und Pflanzenteilen von Natur aus innewohnen und bei der Herstellung auf die Essenzen übergehen sollen. Die Mittel sind unbedenklich und gut verträglich – auch für Kinder.


Die Bachblüten enthalten die Energien der Natur in einer reinen Form, mit deren Hilfe wir uns wieder besser auf unser Leben einstimmen können. Doch beschränkt sich ihre Wirkung nicht darauf, die Turbulenzen in unserer Persönlichkeit lediglich zu beruhigen und zu glätten. Durch die Wirkung spezifischer Energien helfen sie uns, ganz spezifische Probleme zu meistern.

Julian Barnard, Bekannter Bachblütentherapie-Experte

Möglichkeiten und Grenzen der Bachblütentherapie

Nun mag die vorangegangene Definition der Bachblütentherapie für rational denkende Menschen abschreckend wirken. Die Bachblütentherapie deswegen per se als esoterischen Humbug abzutun, wird den evidenten Möglichkeiten des Systems im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele nicht gerecht. Das zeigt sich vor allem daran, dass die Zahl überzeugter Anwender, die für sich selbst positive Erfahrung mit der Bachblütentherapie machen, stetig steigt. Dabei spielen mehrere Gesichtspunkte eine Rolle. Die Blütenessenzen gelten als feine Seelen-Helfer, die keine unerwünschten Nebenwirkungen haben. Mit Bachblüten werden nicht einfach irgendwelche Symptome unterdrückt oder bekämpft, sondern das Ziel ist, sich immer mit den Ursachen emotionaler Dysbalancen auseinanderzusetzen. Des Weiteren bieten sie im Gegensatz zum Konzept des Medikaments (welches eine Krankheit oder Symptom behandelt) eine sanfte Möglichkeit, bereits etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun, bevor sich Krankheiten manifestieren.

Außerdem überzeugt die Bachblütentherapie trotz ihres umfassenden Zielspektrums durch ein einfaches System mit lediglich 38 Mitteln, während beispielsweise in der Homöopathie mehrere Tausend Präparate verwendet werden. Überzeugend erscheint zudem der Umstand, dass selbst Tiere und Pflanzen auf die Mittel ansprechen, obgleich diese die Wirksamkeit gemäß ihrer Natur nicht durch positive Erwartungen beeinflussen können. Extrem viele Tierbesitzer bekunden eine große Zufriedenheit mit der Anwendung von Bachblüten für Tiere.

Dieses Behandlungssystem ist das vollkommenste, das uns seit Menschengedenken geschenkt wurde. … Dieses Heilsystem, das uns durch Gott offenbart wurde, zeigt, dass es unsere Befürchtungen, unsere Sorgen, unsere Ängste und Ähnliches sind, die Erkrankungen den Weg ebnen.

Dr. Edward Bach

Die Seele als Mittelpunkt der Bachblütentherapie

Im Zentrum der Bachblütentherapie steht allein unsere feinsten Schwingungsebenen, die Seele eines Menschen. Für Bach basiert jede Störung, Einschränkung oder Krankheit am Ende auch auf einer Disharmonie zwischen der Seele und der Persönlichkeit in ihrer individuellen Ausformung. Solch ein Ungleichgewicht kann entweder dadurch entstehen, dass die betroffene Person nicht ihrem Seelenauftrag, Ihrer Bestimmung folgt, oder sie sich als getrenntes Wesen sieht, anstatt die Einheit von Allem-was-ist zu erkennen, und dementsprechend unangemessen mit der Umwelt interagiert.

Der Glaube an so etwas wie eine Seele, eine dem Ego übergeordnete Lebensaufgabe oder geistige Gesetze, die das Zusammenleben auf der Erde regeln, erfordert natürlich eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber einem spirituellen Weltbild. Bach selbst war äußerst spirituell und hat nur durch seine Intuition und seine Verbundenheit mit der Schöpfung Zugang zu dem Wissen gefunden, welches wir heute in der Bachblütentherapie einsetzen. Diesen wesentlichen Aspekt aus der Therapie auszublenden, ist somit alles andere als dienlich. Die wichtigsten, diesbezüglichen Punkte finden sich in Bachs erstem Werk „Heal thyself“, die sie zusammengefasst auf der Seite „Heile Dich Selbst“ finden. Dennoch geht es bei der Bachblütentherapie nicht um Glaube oder gar Erleuchtung, sondern darum seinem eigenen Wesen gerecht zu werden. Bachblüten sind positive „Balance-Bildner“. An sie gekoppelt sind Denk- und Gefühlsmuster, die uns helfen, negative Gefühlszustände leichter in positive zu überführen. Somit kann jeder, der bereit ist, sein Leben zu verändern, von der BBT profitieren.

Neben den spirituellen Zusammenhängen lohnt es sich für ein eingehendes Verständnis des Bachblüten-Systems auch, sich genauer mit dem Leben des Arztes Dr. Bach zu beschäftigen, dessen Denken in vielen Punkten seiner Zeit voraus war, wie die große Beliebtheit und Akzeptanz seiner Blütenessenzen knapp 100 Jahre später zeigen. Weitere Informationen über den Erfinder der Bachblütentherapie findest Du gesondert in der Biografie von Dr. Edward Bach.

Bachblütentherapie und körperliche Krankheiten

Zwar können Ärzte und Heilpraktiker, die erfolgreich als Bachblüten-Therapeuten arbeiten, Bachblüten auch im Rahmen einer Behandlung körperlicher Erkrankungen als „emotionale Seelenhelfer“ ergänzend anwenden, und in vielen Büchern zur Bachblütentherapie finden sich ebenfalls Zuordnungen von Bachblüten zu Krankheiten. Bei genauerer Betrachtung dieses Sachverhalts wird immer unzweifelhaft erkennbar, dass bei der original Bachblütentherapie niemals eine Krankheit oder auch nur ein Symptom behandelt wird. Die BBT wird in der Welt der alternativen Heilkunde ausschließlich ergänzend angewandt, da sie problemlos mit allen bekannten Heilverfahren kombinierbar ist. Sie dient ausschließlich dazu, feinststofflich negative emotionale Muster in positive Zustände umzustimmen. Die Bachblüten Anwendung erfolgt immer losgelöst von der Erkrankung und stets nur mit der Intention, unsere Seele ins innere Gleichgewicht zu bringen, und nicht, um unmittelbar die körperliche Gesundheit wiederherzustellen.

Welchen entscheidenden Einfluss die Seele allerdings auf das Wohlergehen eines Menschen hat, beobachtete Bach unter anderem daran, dass er bei verschiedenen Missständen der Seele die gleichen körperlichen Phänomene wahrnahm bzw. in Zusammenhang mit einer bestimmten seelischen Dysbalance unterschiedliche körperliche Zustände einhergehen konnten. Somit konnte für ihn der Ansatz, Krankheiten auf körperlicher Ebene zu behandeln, den Bedürfnissen der Seele gar nicht gerecht werden. Da er Krankheit als einen Hinweis der Seele betrachtete, dass etwas im Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann sich Gesundheit aus seiner persönlich Sicht eben nur einstellen, wenn das Seelenheil wiederhergestellt wird. Mittlerweile wird viel geforscht über die Verbindung von Körper und Geist, und Stichworte wie Psychosomatik oder Psychoneuroimmunologie sind für viele Menschen, die sich mit diesen Themen eingehender beschäftigen, keine Fremdworte mehr.

Seit unvordenklichen Zeiten war es bekannt, dass die Vorsehung zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten göttlich angereicherte Kräuter, Pflanzen und Bäume in der Natur wachsen ließ. … Bei der Behandlung mit diesen Heilmitteln lässt man die Art der Erkrankung außer Acht. Der Mensch wird behandelt und während er gesund wird, vergeht die Krankheit und wird durch die wachsende Gesundheit abgestreift.

Dr. Edward Bach

Wirkung der Bachblütentherapie

Die Bachblüten wirken an der Schnittstelle zwischen der transzendenten Realität der Seele und der sinnlich erkennbaren, dreidimensionalen Wirklichkeit des Menschen. D. h. es wird weder ausschließlich auf energetischer Ebene gearbeitet wie bei alternativen Heilmethoden wie Reiki, Reconnection, Matrix Energetics oder Russischen Heilmethoden, noch mit rein physikalischen Mechanismen wie etwa in der Naturheilkunde, in der bestimmte stoffliche Qualitäten von Heilpflanzen, beispielsweise sekundäre Pflanzenstoffe, für eine therapeutische Wirkung verantwortlich sind.

Bei den Bachblüten werden die den eingesetzten Pflanzen innewohnenden hohen Schwingungen nach speziellen, von Dr. Edward Bach entwickelten Herstellungsverfahren auf das Medium Wasser übertragen, welches dann in der Regel mit Alkohol haltbar gemacht wird. (Wie die Gewinnung vonstattengeht, erfahren Sie unter: Bachblüten Herstellung.) Diese Schwingungen kann der Anwender dann – so die Bach’sche Lehre – durch die Einnahme der Bachblüten aufnehmen, damit sie ihre positive Wirkung entfalten. Wovon genau diese Schwingungen ausgehen und ob und wie diese wirken, lässt sich nach aktuellem Wissensstand rational noch nicht erklären. Bach verglich die Blütenessenzen gerne mit schöner Musik, die uns Freude beschert, aufheitert und inspiriert. Er beobachtete einfach die Impulse, die von ihnen ausgingen, und utilisierte sie in seinem Konzept. Eine Wirkung im schulmedizinischen Sinne hat die Bachblütentherapie nicht. Nähere Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite Bachblüten Wirkung.

Bachblütentherapie in der Praxis

Die einzelnen Blütenmittel korrespondieren mit seelischen Zuständen. Jeder Bachblüte sind Charakteristika zugeordnet, die einen geordneten oder positiven Zustand beschreiben und einen ungeordneten oder negativen Zustand. Tritt nun eine Unordnung oder Blockade im Leben in Erscheinung, ist dies eine Indikation dafür, dass die entsprechende Blütenessenz eingesetzt werden kann, um den Zustand zu korrigieren. Die Anwendung erfolgt also mit der Absicht, dass die Seele mit der positiven Botschaft in Resonanz geht.

Ein wichtiges Prinzip, auf das Bach oft hingewiesen hat, ist das Prinzip der Einfachheit. Um diesem Prinzip gerecht zu werden, geht es bei der Auswahl der richtigen Bachblüten in erster Linie darum, sich daran zu orientieren, welcher verzerrte Zustand gegenwärtig dominant ist. So kannst Du im Alltag immer gezielt mit Bachblüten auf die Stimmung Deiner Seele einwirken. Wie sie sich optimal bewusst machen, welche den einzelnen Blütenmitteln zugeschriebenen Gemütssymptome Dir vorherrschen, erfährst Du hier: Bachblüten Auswahl.

Um das richtige Mittel zu finden, lohnt es sich, zuerst einmal alle detaillierten Bachblüten-Beschreibungen zu lesen. Nur wer die Eigenarten der einzelnen Mittel kennt, ist wirklich in der Lage, die für einen selbst gerade optimalen Blütenessenzen zu finden, die den speziellen eigenen Bedürfnissen gerecht werden. Wenn man mit allen Mitteln vertraut ist, reicht ein Blick auf eine Bachblüten Liste, die die einzelnen Zustände stichwortartig zusammenfasst.

Meist sind die zu bearbeitenden Themen so komplex, dass zum einen mehrere Blüten erforderlich sind, um die seelischen Dysbalancen vollkommen zu beheben, und zum anderen tiefergehende Strukturen zum Vorschein kommen, die eine weitere Ergänzung mit anderen Bachblüten sinnvoll erscheinen lassen. Dies ist natürlich nur möglich mit einem grundlegenden Verständnis, welche Blüte mit welchen Zuständen assoziiert ist.

Unter dem Aspekt der Merkmale der 38 Bachblüten kann man sein gesamtes Leben betrachten, wodurch die Einsatzmöglichkeiten der Bachblütentherapie im Endeffekt nur durch die Fantasie begrenzt sind. Man kann also Schritt für Schritt an kleinen Herausforderungen bis hin zu großen Lebensthemen arbeiten und lernt sich bestenfalls selbst immer genauer kennen. Beispielsweise beginnt man mit der Bachblütentherapie, weil man eine Prüfung erfolgreich absolvieren oder bei einer bevorstehenden Rede einfach gelassener bleiben möchte. Sind diese akuten Angelegenheiten geregelt, werden einem plötzlich grundsätzlichere Aspekte des eigenen Lebens gewahr, wie etwa die Angewohnheit, zu allem Ja zu sagen, oder auf Grund einer ungesunden Auffassung von Arbeit, die Familie aus dem Blick zu verlieren. Dabei ist die Selbsterkenntnis und die Bereitschaft zur Veränderung ein wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Bachblütentherapie.

Für einen schnellen praktischen Einstieg in die Welt der Bachblütentherapie eignet sich unser aussagekräftiger Bachblüten Finder. Um wirklich effektiv von den Möglichkeiten zu profitieren, die die Bachblütentherapie bietet, solltest Du allerdings auch die weiteren Informationen über Bachblüten lesen, die in unserem Bachblüten-Ratgeber für Dich bereitstehen. Viele Menschen finden den Weg zur Bachblütentherapie übrigens über die Rescue-Produkte. Solltest Du diese noch nicht kennen, empfiehlt es sich, diese ebenfalls auszuprobieren, um ihr Potenzial in der Verwendung für einen selbst gelungen einzuschätzen.

Die 10 wichtigsten Leitsätze der Bachblütentherapie

  1. Behandelt wird der Mensch, nicht die Krankheit.
  2. Krankheiten und Symptome werden außer Acht gelassen.
  3. Ursache allen Leides sind Konflikte zwischen dem Menschen und seiner Seele.
  4. Diese Konflikte entstehen, wenn der Mensch nicht seiner Bestimmung folgt.
  5. Ausdruck dieser Konflikte sind Gemütsverstimmungen.
  6. Jede Gemütsverstimmung kann sich in verschiedenen Erkrankungen äußern.
  7. Es gibt 38 grundlegende Gemütsverstimmungen, denen jeweils eine Bachblüte zugeordnet ist.
  8. Die Bestimmung erforderlicher Bachblüten richtet sich ausschließlich nach den aktuellen Gemütsverstimmungen.
  9. Die Bestimmung eines Menschen offenbart sich durch Intuition, Wünsche, Vorlieben und Abneigungen.
  10. Ziel der Therapie ist die Vervollkommnung der Persönlichkeit.

Bachblütentherapie Kosten

Die Kosten einer Bachblütentherapie richten vor allem danach, ob sie als Selbstanwendung praktiziert oder von einem Bachblüten-Therapeuten oder Berater begleitet wird. Bei der Selbsttherapie entstehen nur die Kosten für die Bachblüten Tropfen oder Globuli. Diese sind in der Apotheke für 10-14 Euro pro Mittel erhältlich – in Online-Versandhandel auch schon ab ca. 6 Euro. Für eine Therapie mit beispielsweise sechs Essenzen wären dies also 40-60 Euro – allerdings zeigen sich im Verlauf oft neue Themen, für die weitere Essenzen vorteilhaft wären. Unser Tipp: Für 199 Euro bekommst Du schon ein ganzes Bachblüten Set 10 ml.

Bei einer professionellen Bachblütentherapie kommen die Kosten für die Beratung dazu. Bachblüten-Berater, die nicht als Heilpraktiker oder Arzt arbeiten, nehmen pro Sitzung häufig 40-80 Euro, je nach Qualifikation. Spezialisierte Heilpraktiker und Ärzte erheben in der Regel höhere Gebühren, die zwischen 80-200 Euro schwanken können. Die erste Therapiesitzung ist oftmals auch teurer, weil das Erstgespräch mit Anamnese relativ zeitaufwendig ist.

Eine Bachblütentherapie ist eine sogenannte IGeL-Leistung. IGeL steht für individuelle Gesundheitsleistung. Darunter versteht man gemeinhin Selbstzahlerleistungen, die nicht im festgeschriebenen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind. Von einer GKV wird die Bachblütentherapie daher nicht bezahlt oder bezuschusst. Auch nicht die Blütenessenzen, weil sie nicht als Heilmittel gelten. Unter den privaten Krankenversicherungen gibt es einige, die eine Heilpraktiker-Behandlung bezahlen. Allerdings ist die Bachblütentherapie nicht im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) enthalten, weshalb auch nicht von allen privaten Krankenkassen bezahlt wird. Hier muss also bei der entsprechenden PKV nachgefragt werden, ob die Therapie erstattungsfähig ist. Wer öfters zu einem Heilpraktiker geht, für den kann sich eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker und Naturheilkunde lohnen, um eine Kostenübernahme zu sichern. Hier sollte vor Vertragsabschluss die Frage der Erstattung geklärt werden, da die Bachblütentherapie aktuell weder in der Gebührenordnung für Heilpraktiker noch im sogenannten Hufelandverzeichnis steht, was für eine Übernahme etwaiger Therapiekosten meist erforderlich ist.

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