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Superfood

Ernährung mit Superfood: Lifeestyle einer gesundheitsorientierten Generation

Lebensmittel statt Medizin, Prävention statt Therapie, Leistungssteigerung ohne Doping, Biohacking mit Früchten, Samen und Wurzeln – die Liste der Argumente für Superfood ist lang. Und die Zahl der Anhänger dieses ultimativen Gesundheits- und Ernährungstrends nimmt rasant zu. Galt Superfood vor einigen Jahren noch als Geheimnis der Schönen, Gesunden und Ewigjungen, findet man Superfood heute an jeder Ecke: vom grünen Smoothie mit Chlorella und Spirulina in der Kühltheke im Supermarkt über Chia-Samen-Brot im Backshop bis hin zu fertigem Acai Superfood-Pulver in der Apotheke. Ob zum Abnehmen, zum Entgiften, zur Leistungssteigerung oder zur Stärkung des Immunsystems – mittlerweile scheint es kein Gesundheitsziel mehr zu geben, was wir nicht mit Superfood erreichen können. Zumindest wenn wir den Werbeversprechen der Hersteller von Superfood-Produkten und den Berichten aus Illustrierten glauben, in denen täglich neue Superfood-Rezepte angepriesen werden wie einst neue Trend-Diäten.

Eure Nahrung soll eure Medizin und eure Medizin soll eure Nahrung sein.

Hippokrates von Kos – Griechischer Arzt und Begründer der Medizin als Wissenschaft

Superfood Definition – Was ist Superfood?

Superfood als ausgezeichnetes Lebensmittel

Superfood ist ein nicht geschützer Sammelbegriff für verschiedenste natürliche Lebensmittel, die im Vergleich zu anderen Lebensmitteln einen besonderen gesundheitlichen Nutzen aufweisen sollen. Die Bezeichnung ist weder lebensmittelrechtlich definiert noch hat sie eine eideutige wissenschaftliche Signifikanz in Bezug auf Inhaltsstoffe oder Wirkung der Lebensmittel. Im Grund handelt es sich lediglich um einen Marketingbegriff, ein Modewort aus der Werbesprache, das bereits im letzten Jahrhundert erfunden wurde, um bestimmte Nahrungsmittel als besonders wertvoll oder außergewöhnlich zu kennzeichnen.

Der Ursprung dieser Wortschöpfung ist wahrscheinlich in Amerika zu finden, als vor allem in den 80er und 90 Jahren immer mehr Lebensmittel-Importeure und Produzenten auf die Vermarktung und Verarbeitung unbekannter exotischer Früchte wie Noni oder Goji-Beeren und deren Erzeugnisse setzten, die sie mit dem Label Superfood auszeichneten, um sie populärer zu machen und besser verkaufen zu können. Nach und nach schwappte der Begriff, nicht zuletzt gefördert von weltweit agierenden Network-Marketing Unternehmen, die ihre Produkte wie Acai- oder Mangostansaft als Superfood anpriesen, schließlich auch nach Europa und Deutschland.

Superfood als reichhaltige Mikronährstoff-Quelle

Auch wenn das Wort super nicht wirklich präzise ist – schließlich könnte es ja auch auf super lecker oder super günstig anspielen – assoziiert man damit bei Lebensmitteln automatisch einen Vorteil für die Gesundheit. Dieser kann sich aus verschiedenen Gründen ergeben. Ein Superfood kann besonders reich an einem bestimmten Inhaltsstoff sein. Das macht etwa Camu Camu zu einem Superfood. Die Früchte dieses im Amazonasgebiet beheimateten Strauches enthalten nämlich ca. 40 mal so viel Vitamin C wie Orangen und sind damit ein super Vitamin C-Lieferant.

Superfood als natürliches Heilmittel

Ein Superfood kann auch einen ganz speziellen gesundheitsfördernden Inhaltsstoff bzw. eine synergistisch wirkende Kombination an Stoffen enthalten, die man in anderen Lebensmitteln nicht bzw. nicht in derart hoher Konzentration findet. Dabei handelt es sich in der Regel um spezielle sekundäre Pflanzenstoffe. Ein mittlerweile doch relativ bekanntes Beispiel ist das Superfood Kurkuma. Das im Kurkuma enthaltene Kurkumin, das dem Gewürz als Farbstoff seine intensive gelbe Farbe verleiht, ist gleichzeitig ein starkes Antioxidans, hat eine entzündungshemmende Wirkung, mit der es u. a. Organe wie Herz und Leber schützen und das Krebsrisiko senken kann. Außerdem soll es gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen Blutzucker- und Blutfettwerte positiv beeinflussen und den Aufbau von Neuronen im Gehirn fördern.

Superfood als „Vitalstoff-Bombe“

Desweiteren kann ein Superfood auch in seiner Gesamtzusammensetzung besonders nährstoffreich sein. Ein solches Superfood mit außergewöhnlichem Vitalstoff-Mix ist zum Beispiel die Avocado. Galt sie früher aufgrund ihres hohen Fettgehaltes von 20-30% noch als Dickmacher, weiß man heute, dass es sich in der Avocado vorrangig um gesunde ungesättigte Fettsäuren handelt, die den Körper sogar bei der Fettverbrennung unterstützen  und zudem für die Herzgesundheit zuträglich sein können. An die 20 verschiedenen Vitamine und Mineralstoffe, ein auffällig hoher Kaliumgehalt, wertvolle Ballaststoffe, von denen viele Menschen bedauerlicherweise nicht den empfohlenen Tagesbedarf von 20 g verzehren, sowie wichtige Pflanzenstoffe wie die antioxidativ wirkenden Carotionide machen die Avocado wahrlich zu einem Superfood.

Superfood als Lebensmittelgattung

Superfood darf also keineswegs als eindeutige bzw. eigenständige Lebensmittelgattung verstanden werden. Die Aufschrift Superfood sagt weder etwas über die Art, die Herkunft, die Qualität noch über eine potenzielle Wirkung etwaiger Produkte aus. Was ein Superfood letztlich als solches qualifiziert, muss der mündige Verbraucher selbst entscheiden.

Hinsichtlich der Art lässt sich wohl sagen, dass es sich es bei Superfood um Naturprodukte und nicht um künstlich hergestellte oder chemisch veränderte Nahrungsmittel aus dem Labor handelt. Auch tierische Produkte werden im Normalfall nicht als Superfood betrachtet, obgleich Fleisch und Milchprodukte eine wichtige Nährstoffquelle sein können, wie ein bei zahlreichen Vegetariern und Veganern zu beobachtender Mirkonährstoffmangel offenbart. Es geht demnach um pflanzliche Nahrungsmittel, wobei alle verzehrbaren Pflanzenteile Superfood sein können, d. h. Früchte, die dann auch gern als Superfruit tituliert werden, Blätter, Wurzeln, Samen oder Sprossen.

In Bezug auf die Herkunft denken bei Superfood viele zuerst an exotisches Obst und Gemüse, doch es gibt auch zahlreiche Beispiele für heimisches Superfood, das wir nachfolgend näher vorstellen werden.

Mit Hinblick auf die Qualität könnte man vorschnell eine Bio-Qualität mit Superfood in Verbindung bringen, doch leider ist teilweise genau das Gegenteil der Fall. Um den steigendende Nachfrage zu decken, erfolgt gerade in fernen Ländern nicht immer ein kontrolliert biologischer Anbau, sodass die Schadstoffbelastung ein scheinbares Superfood alles andere als „super“ macht.

Auch bei der Wirkung scheiden sich die Geister. Kritiker behaupten z. B., dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse, die etwa in Tierversuchen unter Laborbedingungen ergeben nicht unbedingt auf den Menschen übertragen lassen und sich positive Wirkungen häufig erst bei Verzehrmengen erzielen ließen, die über eine normale Ernährung nicht zu erreichen sind.

Superfood als Nahrungsergänzungsmittel

Meist stößt man in Zusammenhang mit Nahrungsergänzungen auf das Etikett Superfood. Denn im Sprachgebrauch ist Superfood sowohl das ursprüngliche Naturprodukt als auch ein daraus gewonnenes Lebensmittel. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob und wie gesund Superfood als Pulver, Kapsel oder Saft überhaupt sein kann. Spontan könnte man meinen, dass ein natürliches Lebensmittel am gesündesten ist, wenn es möglichst frisch und unbehandelt ist. Und mit Sicherheit sind Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, wie der vorgeschriebene Hinweis zu derartigen Produkten verdeutlicht. Regionales Superfood in der Küche, und zwar möglichst in der Rohkost-Küche, zu verwenden, ist eine der sinnvollsten Varianten, seinem Körper mit Superfood etwas Gutes zu tun.

Dennoch haben fertige Superfood-Produkte durchaus ihre Berechtigung. Ein schönes Beispiel ist das Acerola Pulver als Lieferant für natürliches Vitamin C. Vitamin C ist das Vitamin schlechthin, wenn es um die normale Funktion des Immunsystems geht. Vitamin C kann praktisch nicht überdosiert werden und Millionen Deutsche setzen in der kalten Jahreszeit erfolgreich auf eine erhöhte Vitamin C-Zufuhr zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen. Wer seinem Körper nun lediglich 500 mg Vitamin C zuführen will, müsste beispielsweise ca. den Saft von 20 Zitronen trinken. Acerola Pulver enthält jedoch ungefähr das 30-fache an Vitamin C, was es unverkennbar zu einer echten Alternative macht. Und zwar auch zu chemisch-synthetischen Vitamin C-Präparaten aus der Apotheke. Denn es gilt als erwiesen, dass Vitamin C bei gleichzeitiger Aufnahme sogenannter Bioflavonoide aus einem Superfood eine höhere Bioverfügbarkeit hat, d. h. vom Körper besser verwertet werden kann, als reine Ascorbinsäure.

Ein weiterer Punkt, der etwa für Superfood in Kapselform sprechen kann, ist die er bereits erwähnte Wirkstoff-Gehalt. Verschiedenste Präparate wie Acai Kapseln oder Kurkuma Kapseln enthalten nicht bloß ein Blatt- oder Fruchtpulver aus getrockneten und zerkleinerten Pflanzenteilen, sondern einen sogenannten Pflanzenextrakt. Ein Extrakt ist ein Auszug, in dem die entscheidenden Inhaltsstoffe in konzentrierter Form vorliegen. Dies ermöglicht eine Aufnahme der Substanzen in einer sinnvollen Menge, die mit einem normalen Verzehr der verarbeiteten Rohstoffe nicht möglich ist.

Und es gibt noch weitere Vorteile von Nahrungsergänzungen. Manches Superfood ist in frischer Form in Deutschland nicht oder nur schwer erhältlich. Anderes Superfood ist unverarbeitet nicht genießbar oder geschmacklich unangenehm. Zudem enthält Superfood Pulver oft eine Mischung verschiedener Superfoods, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen. Und zu guter Letzt ist es ungemein praktisch, morgens zum Frühstück eine Kapsel zur optimalen Vitalstoffversorgung einzunehmen bzw. das Müsli oder den Joghurt mit einem Superfood Pulver anzureichern. Wichtig beim Kauf entsprechender Produkte ist es, sich vorher über die Produktqualität eines Anbieters zu informieren: Handelt es sich um einen seriösen, möglichst deutschen Hersteller, sind die Produkte bio-zertifiziert und werden die Rohwaren professionell verarbeitet? Denn auch die Verarbeitung ist ein Aspekt, der eine entscheidende Rolle spielt. Wenn das Ausgangsmaterial lange transportiert und gelagert bzw. bei der Verarbeitung zu hoch erzhitzt wird, können wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Wird es jedoch rasch und möglichst schonend verarbeitet, kann dies durchaus ein Pluspunkt gegenüber der Verwendung von Obst und Gemüse aus dem Supermarkt sein. Denn Vitalstoffe sind in der Regel empfindlich gegenüber Luft, Licht, Wärme oder Kälte. Schon beim Schnibbeln einer Pakrika können Vitamine verloren gehen. Wie schnell solche Reaktionen stattfinden, kennt man von der Zubereitung eines Apfels, der in wenigen Minuten oxidiert und braun wird. Wer sein Gemüse dann noch, wie es viele Hobbyköche tun, zu heiß oder zu lange erhitzt, hat u. U. am Ende weniger gesunde Stoffe zu sich genommen als mit einer hochwertigen Superfood Nahrungsergänzung.

Superfood vs. Functional Food

Fast genauso trendy wie Superfood ist die Bezeichnung Funtional Food oder funktionelle Lebensmittel. Gerne werden diese beiden Attribute in einen Topf geworfen. Functional Food (auch: Nutraceutical) bezeichnet ein Lebensmittel, das einen gesundheitlichen Zusatznutzen haben soll. Wie für Superfood gibt es keine gesetzliche Funtional Food Definition. Der ursprünglich aus Japan stammende Begriff wird hierzulande meist in Verbindung gebracht mit alltäglichen Lebensmitteln wie Molkerei Produkten oder Getränken, bei denen durch Anreicherung (z. B. Joghurt mit probiotischen Bakterien für eine gesunde Darmflora) oder Entfernung (z. B. laktosefreie Milch) von Zutaten ein Gesundheitsvorteil gegenüber traditionellen Lebensmitteln entstehen soll, ohne dass es sich um eine zugelassene Nahrungsergänzung oder gar ein natürliches Arzneimittel mit einer bestimmten Anwendungsgebiet handelt.

Oftmals wird mit Superfood Produkten ein funktioneller Nutzen suggeriert, indem sie englische Produktnamen bekommen wie Detox, Cleanse, Power, Energy, Beautyfood oder Brainfood. Dies garantiert jedoch keineswegs, dass man damit in jedem Fall vitaler, leistungsfähiger, schöner oder klarer im Kopf wird. Die Zusammensetzung derartiger Produkte mag durchaus auf fundierten Erkenntnissen zu den verwendeten Inhaltsstoffen basieren. Dennoch dürfen keine gesundheitsbezogenen Angaben zu Lebensmitteln gemacht werden, sofern diese sich nicht auf allgemein anerkannte wissenschaftliche Nachweise stützen und nach einer Prüfung durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) durch die EU-Kommission zugelassen werden. Die die sogenannte „Health Claims-Verordnung“ (Verordnung (EG) Nr. 1924/2006) des Europäischen Parlamentes ganz strikte Regeln vorgibt, was in Werbeaussagen über die Wirkung von Lebensmitteln kommuniziert werden darf, versuchen Superfood Anbieter, diese mit Hilfe von Produktbezeichnungen zu vermitteln. Da derzeit leider auch keine Fachinformationen für Endverbraucher veröffentlicht werden dürfen, bleibt den Anbietern nur diese „Grauzone“. Bedauerlicherweise wird diese Strategie selbstverständlich auch von unseriösen Anbietern genutzt, sodass dem Kunden nur die Möglichkeit bleibt, sich selbstständig über den Forschungsstand zu den enthaltenen Superfoods zu informieren, um eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und wie weit ein funktioneller Nutzen von Superfood Produkten gegeben sein mag.

Heimisches Superfood: 18 super-gesunde regionale Lebensmittel

Auch wenn das meiste populäre Superfood aus fernen Ländern stammt, gibt es auch hierzulande Lebensmittel, die diese Bezeichnung durchaus verdient haben. Im Folgenden stellen wir Dir eine Liste mit 18 alternativen Superfoods aus der Heimat näher vor, die sich wunderbar in den täglichen Speiseplan einbauen lassen, um sich damit vielleicht noch etwas gesünder zu ernähren?! Selbst wenn es nur ein Placebo sein mag – allein der Gedanke daran, gerade ein Superfood zu essen, kann schon zu mehr Schwung und Vitalität führen und die Freude an gesunder Ernährung steigern.

Superfood Artischocke

Die Artischocke ist wohl das einzige Gemüse mit Herz. Am nährstoffreichsten sind dennoch ihre Blätter. Auch die vielfältigen Heilwirkungen des daraus gewonnenen Artischockenextraktes auf den Körper sind mittlerweile gut erforscht. Fasst man ihre vielen positiven Eigenschaften zusammen, so stellt sich die Artischocke tatsächlich als wahres Superfood heraus:

  • Artischocken sind reich an Kalium, Magnesium, Eisen und Folsäure sowie an den Vitaminen C, B1, B6 und dem Provitamin A
  • Artischockenextrakt trägt zur Regulierung des Cholesterinspiegels bei und beugt so Herzleiden vor
  • Artischockenextrakt hilft bei Verdauungsstörungen
  • Artischocken können die Leber schützen und unterstützen die Regeneration von Leberzellen
  • Probieren Sie mal Artischocken mit Dips als Vorspeise, Pasta oder Risotto mit Artischockenherzen oder Artischockenblätter im Tee

Superfood Brennnessel

Die Brennnessel ist hierzulande als Unkraut eher unbeliebt. Doch dieser schlechte Ruf wird ihren vielen gesundheitsförderlichen Eigenschaften nicht gerecht. In der Natur werden jegliche Berührungen mit der Brennnessel möglichst vermieden – zu schmerzhaft sind ihre gezackten Blätter. Wenn Sie zum Pflücken einfach ein paar Handschuhe tragen, können Sie auch schmerzfrei in ihren Genuss kommen. Gekocht oder getrocknet lässt sich die Brennnessel als echtes Superfood einsetzen:

  • Brennnesselblätter sind reich an den Vitaminen A und C, an Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Proteinen
  • Brennnesseln stärken das Immunsystem, wirken entzündungslindernd und entspannend
  • Brennnesseln können sich positiv auf chronisch entzündliche Erkrankungen des Darms und der Harnwege auswirken
  • Die traditionelle marokkanische Medizin behandelt Bluthochdruck mit Brennnesseln
  • Brennnesseln gelten zudem als vielversprechendes Naturheilmittel bei Prostataerkrankungen
  • Probieren Sie doch mal Brennnesseln im Tee, als Suppe oder in Aufläufen

Superfood Brokkoli

Brokkoli ist eine der beliebtesten Gemüsesorten. Das, wie ein kleiner Baum aussehende, Kohlgemüse ist vielseitig einsetzbar: Gedünstet, gekocht, gebraten, gebacken oder roh. Verzehren lassen sich nicht nur die Röschen, sondern auch Brokkolisprossen und –blätter. Besonders in Amerika finden die Broccoleafs derzeit viel Anklang. Unabhängig davon, welchen Teil dieses heimischen Superfoods Sie bevorzugen – sie haben alle ihren einzigartig hohen Nährstoffgehalt gemeinsam:

  • Brokkoli enthält geraume Mengen von Calcium, Kalium, Eisen und Phosphor sowie von den Vitaminen B1, B2, C und dem Provitamin A
  • Darüber hinaus ist Brokkoli reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen wie z.B. Glucosinolate
  • Brokkoli wirkt durch seine vielen Antioxidantien gegen freie Radikale und beugt so verschiedenen Krankheiten vor
  • Brokkoli stimuliert das Immunsystem und unterstützt den Körper bei der Entgiftung
  • Probieren Sie doch mal Brokkolisprossen im Salat, einen grünen Smoothie mit Brokkoliblättern, klassische Brokkolicremesuppe oder eine Pasta mit Brokkoli-Limetten-Sauce

Superfood Grünkohl

Grünkohl ist kombiniert mit gepökelten Fleisch- und Wurstsorten eine beliebte norddeutsche Spezialität. Doch das winterliche Kohlgemüse kann noch viel mehr als nur Beilage zu Fleisch zu sein, denn er lässt sich noch auf zahlreiche andere Arten genießen. Unter den Kohlsorten ist Grünkohl der Superstar, wenn es um seine Nährstoffvielfalt geht:

  • Grünkohl ist reicht an den Vitaminen A und K sowie an Calcium und Eisen
  • Grünkohl enthält viele Antioxidantien, die unser Immunsystem im Kampf gegen freie Radikale unterstützen
  • Grünkohl enthält zudem wertvolle Omega-3-Fettsäuren und wirkt so entzündungshemmend
  • Sein Reichtum an Ballaststoffen unterstützt unsere Verdauung und wirkt sich positiv auf den Cholesterinwert aus
  • Versuchen Sie Grünkohl mal in einem indischen Linsengemüse, roh im grünen Smoothie mit Apfel, als Salat mit Birne oder als Suppe

Superfood Hagebutte

Neben dem Sanddorn ist die Hagebutte die reichhaltigste Vitamin-C-Quelle unseres Breitengrades – nicht einmal die Zitrone kann ihren enormen Gehalt an dem Immunvitamin toppen. Die roten Früchte der feinen weißen Wildrosenbüsche reifen im Herbst. Sie können entweder roh verzehrt oder zu zahlreichen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Betrachtet man den Nährstoffgehalt und die vielen besonderen Eigenschaften der Hagebutte, erkennt man sofort, dass sie ein wahres geheimes Superfood ist:

  • Die Hagebutte ist reich an Vitamin C und liefert zudem die weiteren Vitamine A, E und K, die Nährstoffe Eisen, Magnesium und Calcium sowie die Fettsäuren Omega 3 und 6
  • Antioxidantien aus der Hagebutte unterstützen den Körper bei der Jagd das sog. Freien Radikalen und schützen ihn so vor oxidativen Schäden
  • Die Antioxidantien helfen zudem dabei, den Cholesterinspiegel zu senken und beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor
  • Der Hagebutte wird eine heilende Wirkung auf unsere Haut nachgesagt: Diese ist unter anderem auf ihren Gehalt an essenziellen Fettsäuren zurückzuführen, welche wichtig für die Regeneration unserer Hautzellen sind
  • Auch bei Arthrose soll sich die Hagebutte aufgrund der enthaltenen Galaktolipide schmerzlindernd auswirken
  • Gehen Sie Ende Oktober/Anfang November doch mal Hagebutten pflücken und kosten Sie diese Vitaminbomben roh, z.B. im Müsli
  • Aus den getrockneten Hagebuttenschalen kann ein schmackhafter Tee zubereitet werden
  • Eingekocht ergeben Hagebutten auch köstliche Saucen oder Marmeladen

Superfood Heidelbeeren

Heidelbeeren – auch als Blaubeeren bekannt – sind mit ihren antioxidativen Eigenschaften wahre Wunderbeeren. Die wohlschmeckenden kleinen Früchte reifen bei uns im Sommer, sind aber im Handel im Winter auch nahezu überall getrocknet oder gefroren erhältlich, sodass man sie aufgrund der kalten Jahreszeit nicht zu missen braucht. Nicht nur aufgrund ihrer fantastischen Nährstoffkombination, sondern auch aufgrund empirisch untersuchter Heilwirkungen beweist sich die Heidelbeere als echtes regionales Superfood:

  • Heidelbeeren enthalten die Vitamine C, E und K, jede Menge Ballaststoffe sowie die Mineralstoffe Kalium, Kupfer, Mangan, Zink und Eisen
  • Heidelbeeren sind eine der Antioxidantien-reichsten Früchte der Welt und schützen so unseren Körper vor oxidativem Stress
  • Durch ihre antioxidative Wirkung unterstützen Heidelbeeren erwiesenermaßen nicht nur unser Herz-Kreislauf-System, sondern auch unser Gedächtnis
  • Heidelbeeren wirken entzündungshemmend und können somit ähnlich wie Cranberries bei wiederkehrenden entzündlichen Beschwerden wie z.B. Harnwegsinfektionen in die tägliche Ernährung mit eingebaut werden
  • Probieren Sie die Heidelbeeren mal im Smoothie frisch oder als gefroren als Smoothie-Eis am Stiel, im Rohkost-Salat oder in Pfannkuchen

Superfood Pastinake

Die Pastinake war bis zum Import der Kartoffel nach Europa aus unserer heimischen Küche nicht wegzudenken. Heute hingegen ist sie aus unserem Speiseplan beinahe verschwunden. Wer sie nicht kennt: Botanisch gilt die Pastinake übrigens als Kreuzung zwischen der Karotte und der Petersilienwurzel. Die helle Wurzel ähnelt äußerlich sogar sehr der Petersilienwurzel, geschmacklich ist sie angenehm süßlich-würzig und eignet sich hervorragend für winterliche Eintöpfe, Suppen und Aufstriche. Ihr Verschwinden aus der mitteleuropäischen Küche ist ein wirklicher Verlust, denn sie ist ein regionales, wahres Superfood:

  • Die Pastinake enthält die Vitamine A, B1, B2, B6, C und E sowie die Mineralstoffe Eisen, Phosphor, Calcium, Kalium und Magnesium
  • Durch ihren hohen Gehalt an B-Vitaminen unterstützt die Pastinake unser Nervensystem
  • Die Vitamine A, C und E wirken in unserem Körper als Antioxidantien und schützen ihn so vor oxidativem Stress durch freie Radikale
  • Darüber hinaus gilt die Pastinake als verdauungs- und schlaffördernd
  • Probieren Sie mal Pastinaken als Puffer, als Suppe oder mit frischen Kräutern mariniert aus dem Ofen

Superfood Feldsalat

Eigentlich sollte der Feldsalat Popeyes Wunderkraut sein: Er ist sehr eisenreich und übertrumpft Spinat durch seinen enormen Gehalt an Vitamin C, welches wiederum die Eisenaufnahme fördert. Doch der Feldsalat ist nicht nur eine Nährstoffbombe, er schmeckt auch einzigartig: In ihm enthaltene ätherische Öle sorgen für seine feine, nussige Note. So lässt er sich hervorragend mit Nüssen, Honig, Birnen oder Feigen kombinieren. Seine besondere Nährstoffkombination lässt den unscheinbaren Salat auf einmal zum Superfood aufsteigen:

  • Feldsalat hat den höchsten Vitamingehalt aller Blattsalate
  • Feldsalat ist reich an Vitamin C, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor und das Provitamin A
  • Feldsalat gehört zu den Baldriangewächsen und kann sich somit durch seine ätherischen Öle beruhigend auf unsere Nerven auswirken
  • Probieren Sie Feldsalat mal mit einem Honig-Senf-Dressing und reifer Birne, oder mit Weintrauben und Walnüssen

Superfood Hirse

Die Hirse ist eine sehr alte, traditionelle Getreideart mit enormer Nährstoffdichte und schöner goldener Farbe. Leider geriet sie während der vergangenen Jahrhunderte in Mitteleuropa immer weiter in Vergessenheit. Doch das tut ihr absolut unrecht: Die Hirse übertrumpft die meisten herkömmlichen Getreidesorten und ist in vielen Punkten ein wahres Superfood:

  • Hirse ist glutenfrei
  • Hirse enthält nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch viele wertvolle Proteine
  • Hirse ist reich an Eisen, Magnesium und Silizium
  • Diese einzigartige Nährstoffkombination wirkt sich straffend auf unsere Haut, und kräftigend auf unsere Gelenke, Knochen, Nägel und Haare aus
  • Um die Aufnahme des wertvollen Eisens zu gewährleisten, kombinieren Sie Hirse am besten immer mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln
  • Probieren Sie doch mal ein Hirse-Porridge mit frischen Beeren, einen Hirse-Auflauf oder einen Hirse-Salat mit Pinienkernen aus

Superfood Knoblauch

Knoblauch ist als Würzmittel aus unserem täglichen Speiseplan nicht mehr wegzudenken – und das ist gut so! Aufgrund seiner Eigenschaft, durch den enthaltenen Stoff Allicin für einen strengen Atem zu sorgen, findet der Knoblauch nicht nur unter Vampiren, sondern auch unter den Menschen einige Gegner. Doch muss man ihn ja nicht unmittelbar vor einem wichtigen Geschäftsessen oder Date genießen. Der Verzehr lohnt sich, denn der Knoblauch punktet mit zahlreichen wissenschaftlich belegten gesundheitsförderlichen Eigenschaften. Insbesondere der Stoff Allicin, der für seinen markanten Geruch verantwortlich ist, vollzieht in unserem Körper wahre Wunder. Knoblauch stellt daher ein fantastisches Superfood dar, über dessen Wirkungen sich viele bei seinem Verzehr nicht einmal bewusst sind:

  • Knoblauch verbessert die Blutzirkulation, schützt vor der Bildung von Gerinnseln und hilft dabei, den Blutdruck zu senken
  • Knoblauch kann dabei helfen, den Cholesterinspiegel zu normalisieren
  • Knoblauch wirkt als natürliches Antibiotikum und kann so das Immunsystem im Kampf z.B. gegen Erkältungen unterstützen
  • Knoblauch enthält Antioxidantien und unterstützt so unseren Körper im Kampf gegen Freie Radikale
  • Knoblauch stimuliert Leberenzyme und unterstützt somit indirekt die Entgiftung unseres Körpers
  • Bei bestehenden Herzerkrankungen sollten Sie den Genuss von Knoblauch möglichst mit ihrem Arzt absprechen, um mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten zu vermeiden

Superfood Kürbis

Einen richtig großen Kürbis zu verarbeiten ist zudem ein Erlebnis für die ganze Familie: Kräfte werden dabei gemessen, wer den Kürbis „geköpft“ bekommt, um sich anschließend kreativ bei der Gestaltung des Kürbiskopfes auszuleben und ihn zuletzt mit einer Kerze bestückt ans Fenster zu stellen. Der Kürbis ist gleichzeitig das perfekte Wintergemüse: Er lässt sich im Herbst ernten und über den gesamten Winter lagern. Dabei ist er vielseitig einsetzbar, kalorienarm und nährstoffreich. Durch seine Verwandtschaft mit Melonen, Gurken und Zucchini ist er außerdem sehr wasserreich. Doch der Kürbis bietet noch viel mehr:

  • Kürbisse sind reich an Beta-Carotin, den Vitaminen A, C und E sowie an Kalium und Ballaststoffen
  • Kürbisse enthalten zudem viele Antioxidantien, die unseren Körper vor Freien Radikalen schützen
  • So schützt der Kürbis unser Immunsystem, unterstützt unsere Sehkraft und unterstützt unsere Verdauung
  • Kürbiskerne wirken sich durch ihre sekundären Pflanzenstoffe positiv auf unsere Blase und die männliche Prostata aus
  • Probieren Sie doch mal eine herbstliche Kürbissuppe mit Apfel und Birne, oder mit Curry marinierte Kürbisstreifen aus dem Ofen, oder Kürbiskerne über einem Salat

Superfood Leinsamen

Leinsamen sind der regionale Verwandte der Chia-Samen. Sie glänzen mit ihrem Reichtum an wichtigen Nährstoffen und können ihrer exotischen Konkurrenz dabei problemlos das Wasser reichen:

  • Leinsamen enthalten noch mehr Omega-3-Fettsäuren als Chia-Samen
  • Leinsamen wirken stark antioxidativ und schützen den Körper daher vor zellschädigendem, oxidativem Stress
  • Durch ihren enormen Gehalt an Ballaststoffen fördern die Leinsamen unsere Verdauung zuverlässig – Tipp: lassen Sie die Leinsamen vor dem Verzehr immer zunächst eine Weile in Flüssigkeit quellen
  • Leinsamen sind zudem reich an Eiweiß und enthalten dabei alle essentiellen Aminosäuren
  • Leinsamen enthalten zudem die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Kupfer und Phosphor
  • Mischen Sie sich einfach ganze oder geschrotete Leinsamen in Ihr Müsli oder in einen Smoothie, lassen sie sie eine Weile quellen und genießen Sie dann alle ihre gesundheitlichen Vorteile

Superfood Maroni

Maroni sind allgemeinhin auch als Ess- oder Edelkastanien bekannt. Vor der Einführung der Kartoffel waren diese besonders in Mittel- und Südeuropa ein verbreitetes Grundnahrungsmittel. Heute kennen sie viele Menschen nur noch von wohlduftenden Ständen auf Weihnachtsmärkten. Doch es lohnt sich, die Maroni wiederzuentdecken:

  • Maroni sind reich an den Vitaminen B, C und E sowie an den Mineralstoffen Kalium, Eisen, Calcium und Magnesium
  • So unterstützen die Maroni unseren Stoffwechsel sowie unser Immunsystem, schützen die Haut vor frühzeitiger Alterung und stärken unsere Knochen
  • Durch Antioxidantien schützen Maroni unseren Körper vor Freien Radikalen
  • Maroni zählen zwar zu den Nüssen, sind dafür aber extrem fett- und kalorienarm
  • Maroni können durch ihren Gehalt an der Aminosäure Tryptophan zudem dieselben Glücksempfindungen auslösen wie Schokolade und sind dabei viel gesünder
  • Am häufigsten werden Maroni frisch gebacken verzehrt, sie können aber auch zu köstlichem Mus oder Cremes verarbeitet werden

Superfood Paprika

Paprikas sind wohl neben Tomaten das bekannteste Superfood-Gemüse unserer Breiten. Ursprünglich stammt die Paprika aus Lateinamerika, doch nach Europa gelangte sie erst im 16. Jahrhundert über die spanischen Eroberer. Es gibt die Paprika in zahlreichen Sorten, Formen, Farben und Geschmacksnuancen. So kommt es, dass die Paprika in nahezu allen Kulturen fester Bestandteil der traditionellen Küche ist. Alle ihre Sorten sind echte Nährstoffwunder und haben sich ihre Beliebtheit regelrecht verdient:

  • Paprika ist reich an den Vitaminen B, C und E, an weiteren Antioxidantien sowie an Kalium, Calcium, Magnesium, Zink und Eisen
  • Die vielen Antioxidantien der Paprika unterstützen unseren Körper im Kampf gegen Freie Radikale
  • Gewürzpaprika enthält zudem noch Capsaicin – einen Stoff, der als cholesterinregulierend und blutverdünnend gilt
  • Probieren Sie die Gemüsepaprika mal gefüllt mit Hirse und Nüssen, mal gebraten oder gedünstet mit frischen Kräutern, oder einfach roh mit einem erfrischenden Pfefferminz-Dipp
  • Geben Sie auch der scharfen Gewürzpaprika eine Chance und nehmen sie diese z.B. für feurige Eintöpfe oder Salate

Superfood Rote Beete

Die rote Beete ist auch als rote Rübe bekannt. Leider wird sie von vielen heutzutage unterschätzt und kaum noch in den täglichen Speiseplan mit eingebaut. Mit ihrer knallroten Farbe lässt sich so manches, sonst farbloses Gericht aufpeppen. Doch nicht nur ihre Farbe ist ein besonderes Merkmal der roten Beete – sie ist auch eine echte Vitalstoffbombe:

  • Die rote Beete ist reich an Vitamin C und Folsäure sowie an den Mineralstoffen Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium
  • Rote Beete enthält große Mengen des sekundären Pflanzenstoffs Betain, welchem eine leistungssteigernde Wirkung nachgesagt wird
  • Rote Beete ist reich an Antioxidantien und schützt den Körper so vor oxidativem Stress
  • Der roten Beete wird zudem eine blutdrucksenkende, entgiftende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt
  • Probieren Sie doch mal Rote Beete als Suppe, als Salat mit Apfel, als Smoothie oder als Carpaccio

Superfood Tomate

Die Tomate ist ein wahrer Alleskönner und aus keiner Küche wegzudenken. Sie schmecken immer, in jeder Form und zu fast allem kombiniert. Doch viele unter uns wissen zu wenig über die Tomate und so kommt es, dass dieses wahre Superfood nicht ausreichend von uns geschätzt wird:

  • Tomaten zählen zu den Beeren – wussten Sie das?
  • Tomaten sind echte Antioxidantien-Kraftwerke: Sie haben einen sehr hohen Gehalt als Lypocin, einem Antioxidans, das zu den Carotinoiden gehört und der Tomate seine rote Farbe verleiht
  • Die Tomate unterstützt unser Immunsystem
  • Tomaten besitzen eine präventive Wirkung auf unseren Körper in Bezug auf Krebs, Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Tomaten lassen sich überall in unsere Ernährung einbauen: Als Saucen, Suppen, Salate, Beilagen, getrocknet, frisch oder zubereitet – seien Sie kreativ!

Superfood Walnuss

Neben einer Tasse heißen Tee gemächlich eine Walnuss nach der nächsten knacken – das klingt für viele nach einem gemütlichen Adventssonntagnachmittag. Walnüsse sind die Nährstoffbomben in unserem Herbst und Winter und sollten daher auf keinem Adventskaffeetisch fehlen:

  • Walnüsse enthalten große Mengen ungesättigter Fettsäuren
  • Walnüsse sind die Nuss mit dem höchsten Gehalt der essentiellen Omega-3-Fettsäure Linolen und wirken dadurch entzündungshemmend
  • Walnüsse sind reich an Antioxidantien und können so unseren Körper vor oxidativem Stress schützen
  • Walnüsse enthalten die Vitamine A, B, C und E sowie die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Zink, Eisen und Phosphor
  • Für Nüsse enthalten Walnüsse recht viele Proteine (15%)
  • Probieren Sie Walnüsse mal im Salat, in Hirsegerichten oder in Smoothies

Superfood Weintrauben

Nicht der Alkohol macht den Rotwein zur besseren Wahl, sondern der Saft der roten und blauen Trauben. Weintrauben sind eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Mittlerweile gibt es mehr als 16.000 verschiedene Rebsorten. Die wertvollen Nährstoffe der Weintraube stecken zumeist in der Schale, sodass der Griff zu ökologisch angebauten Trauben hier von besonderer Bedeutung ist. Gleich welcher Sorte – die Trauben sind echte Nährstoffwunder:

  • Weintrauben enthalten die Vitamine C und E sowie die Mineralstoffe Magnesium, Eisen, Kalium, Phosphor und Selen
  • Die Stoffe Reservatol und Oligomere Proanthocyanidine (OPC) wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel, das Herz-Kreislauf-System und die Zellreproduktion aus
  • Weintrauben sind zudem reich an Antioxidantien, die unseren Körper vor oxidativem Stress durch Freie Radikale schützen

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